Der Lexeri MCP-Server bringt Ihre Termdatenbank direkt in KI-Assistenten wie Claude Desktop, Claude Code oder andere Tools, die das Model Context Protocol (MCP) unterstützen. Sie können damit z. B. mitten im Arbeitsablauf Termini nachschlagen, Texte gegen die Terminologie prüfen, neue Begriffe vorschlagen oder Aufgaben anlegen – ohne den Assistenten zu verlassen.
Diese Anleitung zeigt, was der Server kann, wie Sie ihn einrichten und worauf Sie achten sollten.Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der entwickelt wurde, um KI-Assistenten sicheren und strukturierten Zugang zu externen Datenquellen und Tools zu ermöglichen. MCP fungiert als Brücke zwischen Large Language Models (LLMs) und verschiedenen Anwendungen, Datenbanken oder Services.
Anleitungen für die Konfiguration auf anderen Webseiten, finden Sie hier:
- Lexeri MCP-Server in Claude einbinden
- Lexeri MCP-Server in Microsoft Copilot Studio einbinden
- Lexeri MCP-Server in GitHub Copilot einbinden
- Lexeri MCP-Server in der ChatGPT-API einbinden
Was ist der Lexeri MCP-Server?
MCP ist ein offener Standard, mit dem KI-Assistenten kontrolliert auf externe Tools zugreifen können. Der Lexeri MCP-Server ist die offizielle Brücke zwischen MCP-fähigen Assistenten und Ihrer Lexeri-Terminologie. Sobald er angebunden ist, stehen Ihnen die wichtigsten Lexeri-Funktionen direkt im Chat zur Verfügung.
Der Server ist erreichbar unter:
https://mcp.lexeri.com/mcp
Voraussetzungen
Sie benötigen:
- Einen Lexeri-Account mit Zugriff auf die Termdatenbank, die Sie verwenden möchten.
- Einen MCP-fähigen Client (z. B. Claude Desktop oder Claude Code).
- Einen API-Token, falls Sie nicht über die OAuth-Anmeldung gehen. Token können in Lexeri unter Ihrem Benutzerkonto erzeugt werden. Achten Sie darauf, dem Token nur die Rechte (Scopes) zu geben, die Sie wirklich brauchen.
Sicherheitshinweis: Ein API-Token verleiht dieselben Rechte wie Ihre Lexeri-Anmeldung. Behandeln Sie ihn wie ein Passwort und legen Sie ihn nicht unverschlüsselt in geteilten Dokumenten ab.
Funktionen des Lexeri MCP-Servers
Der Lexeri MCP-Server stellt KI-Assistenten eine Palette von Terminologie-Management-Funktionen zur Verfügung. Über standardisierte MCP-Schnittstellen können externe Anwendungen direkt mit Ihrer Lexeri-Terminologiedatenbank interagieren.
Der Server stellt rund 30 Funktionen bereit, gruppiert in folgende Bereiche:
Termini suchen und nachschlagen
Termini per Stichwort, Sprache, Status oder Topic durchsuchen, Detailinformationen zu einem Term abrufen, Verwendungsbeispiele und Definitionen einsehen.
Texte prüfen
Beliebige Texte gegen die Termdatenbank prüfen lassen. Der Assistent erkennt verwendete Begriffe, kennzeichnet nicht empfohlene oder veraltete Termini und schlägt die präferierten Alternativen vor – auf Wunsch auch sprachübergreifend.
Neue Termini erfassen
Neue Begriffe direkt anlegen oder über einen Termanfragen zur Prüfung vorschlagen. Definitionen, Verwendungsbeispiele, Wortart, grammatische Eigenschaften und Quellenangaben können mitgegeben werden.
Workflows steuern
Tasks anlegen und befüllen, um Terminologie ohne sofortige Veröffentlichung zu bearbeiten. Termanfragen verwalten und durchgehen.
Term-Extractions prüfen
Automatisch extrahierte Begriffsvorschläge aus Dokumenten durchsehen, einzeln bestätigen oder verwerfen.
Termdatenbank strukturieren
Themengebiete anlegen, Termeinträge Themengebieten zuordnen, Synonyme und Übersetzungen unter einer gemeinsamen Termeintrag zusammenfassen, individuelle Attribute ergänzen.
Imports einsehen
Bestehende Imports auflisten und ihre Inhalte prüfen.
Welche Funktionen Sie tatsächlich nutzen können, hängt von den Berechtigungen Ihres Tokens bzw. Ihres Lexeri-Benutzers ab.
Ontologien verwalten
Ontologien auflisten und einsehen, Relationstypen anlegen, Termeinträge über typisierte Relationen miteinander verknüpfen und verwandte Termeinträge abrufen.
Berechtigungen und Sicherheit
- Die Berechtigungen entsprechen exakt denen Ihres Lexeri-Benutzers. Es findet keine zusätzliche Privilegien-Erhöhung statt.
- Die gesamte Kommunikation läuft verschlüsselt über HTTPS.
- Der Server speichert keine Inhalte und keine Tokens dauerhaft. Jede Anfrage wird unmittelbar an die Lexeri-API weitergereicht.
- Empfehlung für produktive Einsätze: pro Anwendung einen eigenen Token mit minimalem Scope erzeugen, regelmäßig erneuern und über einen Geheim-Manager (z. B. Vault, 1Password CLI, GitHub/GitLab Secrets) bereitstellen – nicht im Klartext einchecken.
Häufige Fragen
Welche Termdatenbank wird verwendet? Die Termdatenbank wird über den verwendeten Token bzw. die OAuth-Anmeldung bestimmt. Wenn Sie Zugriff auf mehrere Termdatenbanken haben, gilt diejenige, der der Token zugeordnet ist.
Funktioniert der Server auch mit anderen KI-Tools? Ja. Jeder Client, der das Model Context Protocol unterstützt, kann sich verbinden. Claude Desktop und Claude Code sind die am häufigsten verwendeten Clients, aber auch andere Assistenten und eigene Implementierungen sind möglich.
Tools tauchen im Client nicht auf Bitte prüfen Sie, ob die URL korrekt auf https://mcp.lexeri.com/mcp zeigt und ob der Client neu gestartet wurde. Wenn Sie einen API-Token verwenden, vergewissern Sie sich, dass er gültig ist und über die nötigen Scopes verfügt.
Eine Aktion wird abgelehnt Der verwendete Token hat dann nicht die nötigen Rechte. Erzeugen Sie in Lexeri einen Token mit den passenden Scopes (z. B. edit, edit_terms oder manage_term_requests) und tauschen Sie ihn aus.
Eine Eingabe wird nicht akzeptiert In diesem Fall liegt meist ein Validierungsfehler vor – etwa ein doppelter Begriff, ein unbekannter Locale-Code oder ein fehlendes Pflichtfeld. Die Detailmeldung des Servers nennt das betroffene Feld.